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Beten Sie?

Aus dem Buch "Beten Sie?" von J.C. Ryle habe ich mir neue Ermutigung und Informationen Rund um das Gebet geholt...
Ryle arbeitet darin folgende Punkte hervor:
- Regelmässigkeit  (Jeder definiert Regelmässigkeit anders, manche nennen es regelmässig, wenn etwas einmal im Jahr passiert :-) Was Ryle hier anspricht, ist, dass es wertvoll und segensreich ist, wenn man jeden Tag mit Gott beginnt und mit Gott aufhört! Und dazwischen immer wieder Kontakt sucht!)

- Beharrlichkeit (keine pure Pflichterfüllung, sondern dranbleiben, im Gebet um unsere Anliegen treu bleiben und Ausdauer entwickeln.)

- Ernsthaft (wie oft rattert man was daher, in Gewohnheit Worte aneinandergereiht und einfach nur christliche Pflichterfüllung. Wir sollten stets in der Haltung vor Gottes Thron kommen, dass er der große Gott, himmlischer Vater und Schöpfer der Erde ist, der uns Menschen aus der Sünde und dem Tod erlöst hat!)

- voller Glauben (Auch Christen zweifeln und das garnicht selten! Aber: Das Gebet dürfen wir i…

Prinzipien der Freiheit

Ich bin aktuell mit dem Jahresbibelleseplan meiner Gemeinde im Korintherbrief (unter anderem) unterwegs...
Da fiel mir ein Notizzettel in die Hand, den ich mir beim anhören einer Predigt über 1. Kor. 10,23- 11,1 angefertigt habe.
Es geht um Prinzipien zum Umgang mit der christlichen Freiheit zur Ehre Gottes.
Wie die Bibel sagt, dient nicht alles zum Guten, nur weil es uns erlaubt ist und wir FREI in Jesus Christus sind.
Dieses Thema beschäftigt mich immer wieder, gerade auch in der Kindererziehung und in meinen persönlichen Lebensentscheidungen, was für mich dran ist.
Daher wollte ich Euch diese kurzen sechs Punkte nicht vorenthalten!
1. Erbauung vor Genuss bedeutet, dass ich zuerst überprüfe, ob es mir oder anderen förderlich oder eher hinderlich ist in Bezug auf Wachstum, Reife, Reinheit und Leben als Christ.
2.Andere vor mir Ganz nach dem biblischen Prinzip: Achte Deinen Nächsten höher als Dich selbst und liebe Deinen Nächsten mehr als Dich selbst.
3. Freiheit vor Gesetzlichkeit Ich sollte st…

Buchtipp: Nach dem Amen bete weiter

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Warum geht mein Gebet nur bis zur nächsten Wand?!

Oder: Was bedeutet es eigentlich zu Beten?

Wenn ich ehrlich mit mir bin, dann ist die größte Hürde und der größte Stolperstein in meinem Leben als Kind Gottes mein Gebetsleben.

Natürlich bete ich! 

Aber habe ich begriffen, worum es geht?

Wieso "fühle" ich oft nichts, wie manche Christen es erzählen, dass sie es tun?

Wieso vergesse ich so oft als erstes meinem Gott jedes Problem, Freude, Gedanken und Fürbitte an Menschen zu erzählen?

Wieso ist so oft mein Gebet erst die zweite Alternative, wenn mir nichts als Lösung einfällt?

Wieso gehe ich nur mit "größeren" Sachen zu ihm?

Wieso gleicht mein Gebetsleben oft einer Pflichterfüllung, "weil man das als Christ so macht"?

Da meine Gemeinde das Jahr 2018 gemeinsam die ganze Bibel liest (nicht gemeinsam vor Ort, sondern jeder für sich. Aber alle mit dem gleichen Bibelleseplan!), bin ich sehr viel in den Psalmen untewegs in den letzten Wochen. 
Parallel habe ich mich auch schon länger mit dem Thema GEBET auseinandergesetzt,…

Buchtipp: Aus der Fülle des Herzens

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Aus der Fülle des Herzens redet der Mund- Wie wir unser Reden unter Gottes Herrschaft bringen können (Brad Beevers)

(passend zum letzten Blogartikel!) Unsere Sprache zeigt, wer wir wirklich sind!An unserem Reden erkennt man unseren wahren Charakter und was in unserem Herzen steckt – bei Konflikten, Frustrationen und ganz normalen Alltagssituationen. Jakobus schreibt treffend: »Wer sich in seinen Worten nicht verfehlt, ist ein vollkommener Mensch und kann auch seinen Körper beherrschen!« (Jak 3,2).
Aber: Unseren Sprachgebrauch können wir nicht einfach äußerlich ändern und verstellen. Es ist eine Sache des Herzens. Und darum geht es in diesem Heft: nicht einfach ein äußerliches Verhalten zu korrigieren, sondern die Änderung muss in unserem Herzen und Denken ansetzen. Wie ichbezogen und weltförmig denken doch auch Christen oft! Das macht der Autor anhand vieler Beispiele deutlich. Und er zeigt den Weg, wie Christen wirklich das Wesen Jesu Christi auch in ihrem Reden widerspiegeln kö…

Herz und Mund in meinem Leben

"Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund!" Lukas 6,45
Wie schnell plappert man drauf los und merkt erst hinterher:
AUTSCH!
Da habe ich zuviel geplaudert, vermutet, verraten, geschwatzt, getratscht oder sinnlose oder gar unwahre Dinge verbreitet!
Wie schnell passiert das?!
Und ich muss gestehen, dass so eine Art der Kommunikation einen sehr faden und manchmal bitteren Nachgeschmack hat. Es verunreinigt unsere Seele und Herz und liegt ungeklärt wie ein Stein auf dem Gewissen.
"Wer sich in seinen Worten nicht verfehlt, ist ein vollkommener Mensch und kann auch seinen Körper beherrschen!" (Jak. 3,2)
 Es geht nicht nur um Reden ist Silber und Schweigen ist Gold! NEIN, vielmehr geht es darum, dass unser Reden Gold wird. 
Es ist ein Kampf um Reinheit und Heiligung, denn was aus meinem Mund kommt, das zeugt davon, was in meinem Herzen ist und was meine Augen und Ohren ungefiltert aufgenommen haben. 
Unser Reden sollte eindeutig, klar, unmissverständlich, wahr, rein, sittsam un…

"Ich WILL aber!!!!!"...

...Oder: Was das Leben mit Kindern mich über mein Leben mit Gott lehrt!
Heute saßen wir nach dem Gottesdienst am Mittagstisch (Wenn ihr das lest, ist das eine Weile her, weil ich Beiträge dann schreibe, wenn es mir einfällt und dann gerne im Blog nach und nach datiert veröffentliche)und es war eine schöne Atmosphäre. Das Essen schmeckte wirklich JEDEM und dass die Sonne sich nach einem grauen und verregneten Vormittag zeigte, trug ebenfalls zur guten Laune bei.
Nach dem Essen durfte unsere Jüngste sich ihre Süßigkeiten (die teilen wir einmal am Tag zu, wenn danach gefragt wird)mit ins Zimmer nehmen, um es sich bei einer neu geliehenen CD gemütlich zu machen.
Da fiel mir ein, dass unsere Mittlere noch einen leckeren Nachtisch im Kühlschrank vom Vortag hatte. Sie war zu einem Geburtstag eingeladen und hat daher lieber Platz für Kuchen gelassen und den Nachtisch aufbewahrt.
Nun rief ich die Mittlere, um ihr zu sagen, dass sie den Nachtisch haben könne. Keine Minute später kam ein Jaulen und …