Donnerstag, 27. Juli 2017

Kleine Auszeiten...

Ende Mai habe ich von meiner Familie eine kleine Auszeit geschenkt bekommen.









Da unser Nesthäkchen immer noch sehr sehr sehr an mich gebunden ist und nirgendwo bleiben möchte außer bei Mama, ist es manchmal sehr sehr fordernd und man sehnt sich manchmal einfach nach Momenten, in denen man mehr als 3 Seiten lesen schafft und Ruhemomente zum auftanken findet.











Trotzdem hat es mir zu schaffen gemacht, die kleine Maus für zwei Nächte zu "verlassen". Da sie aber schon 2 Jahre und 3 Monate gewesen ist, habe ich es gewagt.






Sie hat es schon "gerochen" und mich die Tage vorher kaum aus den Augen gelassen.






Nicht falsch verstehen! Ich finde es nicht lästig, dass ich solange ein Anhängsel habe! Ich bin absoluter Befürworter, dass man Kindern ihr natürliches Tempo der Loslösung von der Hauptbezugsperson lässt (ist ca zwischen 2 1/2 und 3 1/2 Jahren der Fall entwicklungspsychologisch betrachtet). Aber es kostet natürlich Kraft und Zeit, wenn man 24 Stunden an 7 Tagen jederzeit zur Verfügung steht und nebenbei noch die Geschwister, Haushalt, kleinere Aufträge und Sonstiges erledigt werden muss.






Ende Mai war es dann soweit, dass ich in ein kleines Diakonissenhäuschen aus dem 17. Jahrhundert in Bremen aufgebrochen bin mit einer lieben Freundin.






Tasche voller Bücher, Bibel, Notizblöcke und ganz viel Aufregung :-)





Es war wirklich schön und erholsam.





Viele gute und tiefe Gespräche mit meiner Freundin, welche uns auch für unsere Freundschaft eine neue Ebene des Tiefgangs und Vertrauens gegeben haben (denn ganz ehrlich, mit insgesamt 6 Kindern zusammen bleibt Zeit für ernste und tiefgehende Gespräche ohne ein nörgelndes, schreiendes oder forderndes Kind wirklich Rar).





Das Wetter war ebenso einfach himmlisch gut und von Gott geschenkt.





Wir verbrachten viel Zeit in der Natur, am See und abends in der Hütte am See.





Es war sehr segensreich und wertvoll!





Trotzdem freute ich mich sehr auf meine Familie und Kinder und Dank des guten Planschewetters war auch das Nesthäkchen ganz gut drauf und abgelenkt.




 

Samstag, 22. Juli 2017

Wovor hast DU Angst?


In den letzten Monaten beschäftigt mich das Thema Furcht/Angst/Sorge sehr.

Es gibt Momente im Leben (in meinem Leben), wo man völlig im Unreinen ist mit sich und seinem Leben.

Es ist nicht greifbar.

Es ist nicht formulierbar.

Es ist kein klares Gefühl.

Es ist ein Mischmasch-Chaos, was einen auffrisst und alles in Aufruhr bringt.

Es ist fast unmöglich die Ursache zu benennen, noch den Weg aus diesem Chaos zu finden.

Sicherlich ist es eine Mischung aus Vielem, was auf uns Menschen einströmt.

Unsere Sinne sind oftmals bis zum Äußersten gereizt und beansprucht und (je nach Lebenssituation und Lebensphase) fehlen Auszeiten und Ruhephasen, in denen man sortiert, reflektiert und Ordnung reinbringt.

Nicht immer sind Lösungen parat, so sehr man sie herbeisehnt.

Nicht immer kann man den Kabelsalat der Gedanken, Gefühle und Eindrücke sortieren und entwirren.

Das kann einen aus der Bahn werfen.

ÜBERFORDERN.

Müde machen.

RESIGNATION.

Aber diese Unruhe in einem... gibt keine Ruhe.

Wenn alle Umstände Dich umhauen, wirr machen und überfordern... 

... Dich in Sorge und Angst versetzen...

... Dir den Schlaf rauben...

... Deinen Alltag auf den Kopf stellen...

... Dich an die Grenzen Deiner Belastbarkeit und Deines Glaubens katapultieren...

... dann frag Dich...

WER ist größer?

GOTT

oder

die Umstände?

Die Frage ist für mich ein Anker im Alltag.

Denn wenn mir ALLES zuviel ist und ich mich zerbrochen, müde, enttäuscht, verletzt, verwundet und hilflos fühle...

... dann ist GOTT da.

Er löst nicht alle Probleme. Zumindest nicht nach meiner Wunschvorstellung.

ABER er löst meine Identität von meinen Umständen.

Ich bin geliebt, umsorgt und getragen.

MITTEN in meinen Umständen.

Und ich darf TROTZ meiner Umstände zu GOTTES Ehre leben.

Ich muss nicht Angst haben und nicht in irgendeiner Rolle und Erwartung stecken bleiben.

Denn GOTT nimmt mich an, gibt mir seine Gnade und gibt mir Hoffnung anstelle meiner Ängste und Sorgen.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Rezept: Morgenmuffelchen Brötchen

Wer mich kennt weiß, dass ich eher die spontane Bäckerin bin.

Gerade zum Frühstück muss es flott und unkompliziert gehen, zudem muss es abänderbar und variabel sein, da ich gern mal nach Lust und Laune mit Kartoffeln als Mehlersatz, Körnern und Gewürzen experimentiere.

Und den Kindern muss es auch schmecken, sonst kann ich mir die Mühe auch sparen ;-)

Generell backe ich fast alles mit 1050er Weizenmehl.

Die Zahl hinter der Mehlsorte beschreibt den Anteil von Nähr- und Ballaststoffen im Mehl.
Das bedeutet: Umso kleiner die Zahl ist, umso weniger nutzen hat es für Magen- und Darmbereich. Denn Ballast- und Nährstoffe sind absolut wichtig für den Körper, Stoffwechsel und Verdauung. Aber das ist ein anderes Thema zum googlen für Interessierte ;-)



  


Die Menge reicht für ca 8 Brötchen und füllt eine Springform.






Die Schnitte im Hefeteig mache ich mit meinem Apfelteiler, das macht die Brötchen richtig hübsch.






Das benötigt ihr:

400 Gramm Mehl 
10 Gramm Hefe
250 ml Wasser
1 TL Salz
1 TL Zucker
(1 Tl Öl)

Für das bestreuen des Bodens nehme ich gern Haferflocken und oder Körner.






Den zubereiteten Hefeteig lasst ihr gehen und knetet ihn dann nochmal zusammen. 
Dann formt ihr 8 gleichgroße Teiglinge und knetet daraus auf Spannung (heißt, dass ihr immer wieder den Teig von außen nach innen faltet, dass die obere Seite ganz prall wird und der Teig wird dadurch viel fluffiger!) kleine Brötchen und setzt diese in die Springform. Dann den Teig einritzen, oder das mit einem Apfelteiler machen.

Je nach Vorliebe befeuchten und mit Körnern bestreuen, oder einfach mit Mehl bestäuben. 






Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank lagern und am Morgen im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad 20-25 Minuten backen, je nach Ofen kürzer oder länger.

Hier hat das Rezept den Geschmackstest bestanden!