Montag, 7. August 2017

Schönheit genießen...

Ich gehe gerne in den Wald, wenn es sich zeitlich machen lässt.

Dort ist der Alltag mit seinem Streß und Aufgaben und to Do´s mal für eine Weile still und diese erdige, feuchte Luft in der Nase ist einfach toll!





Dort werden unruhige, nörgelige oder genervte Kinder ruhig und ausgelassen. Ein paar Steine ins Wasser werfen, Stöcke und Pilze suchen und die Kinder sind meist wie ausgewechselt!





Dort spürt man eine gewisse Ehrfurcht, wenn diese gigantischen Bäume unter dem Wind ächzen und rauschen und wenn man hockblickt in die wiegenden Kronen, dann wird einem fast schwindelig!





Geht öfter mit den Kindern in die Natur! Lasst sie sie Stille und Schöpfung genießen!
Zeigt den Kindern, dass Gott in seiner kreativen Schöpfung erkennbar ist!
Lehrt die Kinder, dass nichts von selbst entstanden ist und eure Seele dies in der Natur erkennen kann, wenn ihr die Stille sucht!



  


Psalm 104: Ein Loblied auf den Schöpfer

Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, wie groß bist du! Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet. 
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid, du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.
Du verankerst die Balken deiner Wohnung im Wasser. Du nimmst dir die Wolken zum Wagen, du fährst einher auf den Flügeln des Sturmes.
Du machst dir die Winde zu Boten und lodernde Feuer zu deinen Dienern.
Du hast die Erde auf Pfeiler gegründet; in alle Ewigkeit wird sie nicht wanken.
Einst hat die Urflut sie bedeckt wie ein Kleid, die Wasser standen über den Bergen.
Sie wichen vor deinem Drohen zurück, sie flohen vor der Stimme deines Donners.
Da erhoben sich Berge und senkten sich Täler an den Ort, den du für sie bestimmt hast.
Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt, die dürfen sie nicht überschreiten; nie wieder sollen sie die Erde bedecken.
Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern, sie eilen zwischen den Bergen dahin.
Allen Tieren des Feldes spenden sie Trank, die Wildesel stillen ihren Durst daraus.
An den Ufern wohnen die Vögel des Himmels, aus den Zweigen erklingt ihr Gesang.
Du tränkst die Berge aus deinen Kammern, aus deinen Wolken wird die Erde satt.
Du lässt Gras wachsen für das Vieh, auch Pflanzen für den Menschen, die er anbaut, damit er Brot gewinnt von der Erde
und Wein, der das Herz des Menschen erfreut, damit sein Gesicht von Öl erglänzt und Brot das Menschenherz stärkt.
Die Bäume des Herrn trinken sich satt, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat.
In ihnen bauen die Vögel ihr Nest, auf den Zypressen nistet der Storch.
Die hohen Berge gehören dem Steinbock, dem Klippdachs bieten die Felsen Zuflucht.
Du hast den Mond gemacht als Maß für die Zeiten, die Sonne weiß, wann sie untergeht.
Du sendest Finsternis und es wird Nacht, dann regen sich alle Tiere des Waldes.
Die jungen Löwen brüllen nach Beute, sie verlangen von Gott ihre Nahrung.
Strahlt die Sonne dann auf, so schleichen sie heim und lagern sich in ihren Verstecken.
Nun geht der Mensch hinaus an sein Tagwerk, an seine Arbeit bis zum Abend.
Herr, wie zahlreich sind deine Werke! Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit, darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.2
Dort ziehen die Schiffe dahin, auch der Leviátan, den du geformt hast, um mit ihm zu spielen.
Sie alle warten auf dich, dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.
Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein; öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.
Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört; nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen und du erneuerst das Antlitz der Erde.
Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn; der Herr freue sich seiner Werke.
Er blickt auf die Erde und sie erbebt; er rührt die Berge an und sie rauchen.
Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe, will meinem Gott spielen, solange ich da bin.
Möge ihm mein Dichten gefallen. Ich will mich freuen am Herrn.
Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden und es sollen keine Frevler mehr da sein. Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja! 

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