Montag, 31. Oktober 2016

Halloween- harmloser Spaß für Kinder?

Eigentlich hatte ich vor, selbst etwas dazu zu formulieren.

Aber bin auf einen tollen Artikel mit super Beschreibung gestoßen, die sich schon fast ganz mit meinem Blickwinkel deckt.

--> HIER könnt ihr den ganzen Artikel nachlesen. (Dass ich den Artikel teile bedeutet nicht, dass ich die Meinung in anderen Artikeln der Blogger teile!)

Ich möchte nicht Angst, Tod und Schrecken feiern.
Nicht in einer Zeit, wo ich das ALLES zu Genüge in den Medien, zerütteten Familien und Tageszeitungen zu Genüge sehen kann.

Ich möchte das LEBEN feiern und es für meine Kinder HELL, FRÖHLICH und SCHÖN gestalten.
Und nicht Böses als "lustig" verdrehen.

Für Kinder ist es --> HIER vom Schlunz sehr gut und lustig erklärt.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Aufklärung (5)- Buchtipps

Zwei Bücher zur Vorbereitung auf Gespräche mit Teenagern und Jugendlichen möchte ich empfehlen.

Ich empfehle kurze Exemplare, die auch für Menschen, die NICHT gerne lesen schaffbar und machbar sind.

Auch als Verteilexemplare sind sie aufgrund der Kürze und des Preises gut geeignet.

Fett,Andi(2016): Bevor Du baggerst- Hinweise zum Umgang mit dem anderen Geschlecht, CLV, Bielefeld. ISBN: 978-3-86699-123-1, 1,90€


Alcorn, Randy(2013): Behüte Dein Herz- Warum es wichtig usz, mit Sexualität richtig umzugehen. CLV, Bielefeld. ISBN: 978-3-86699-153-8, 2,90€

 Diese beiden Bücher sind hilfreiche Ratgeber und sind geignet für ALLE. Jugendmitarbeiter, Eltern, Ehemänner & Ehefrauen, Jugendliche und Singles.

Uns haben sie nochmal gute Formulierungshilfe geboten, wie man es kurz und knackig formulieren kann, warum wir an den Geboten der Bibel bezüglich Sexualität und dem Umgang damit festhalten und es unseren Kindern so lehren möchten.  

Dienstag, 18. Oktober 2016

Aufklärung (4)- Zeit zu Zweit

Ich glaube keines unserer Kinder ähnelt sich so wirklich. 

Of sieht man wie es kleine Schnittstellen gibt, wo sich Charaktere ähneln. Aber sieht man genauer hin, ist diese Ähnlichkeit nur das Verhalten und der Hintergedanke, Motivation und Einstellung sind Grundverschieden, TROTZ gleicher Verhaltensweise.

Es gab Punkte in unserer Erziehung, wo wir uns fragten, WANN ist WELCHES Thema dran?

Oder wie packt man Themen in den Alltag rein und findet einen Einstieg in gute Kommunikation darüber und Austausch?

Für uns sind Grundlagen einfach sehr sehr grundlegend für das spätere Verhalten und die Sichtweise unserer Kinder auf Freundschaften, Beziehungen, Ehe, Sexualität und alles was zu diesen Themen gehört.

Unsere Kinder brauchen Zeit zu Zweit mit den Elternteilen.
Individuell besprochene Sorgen und Themen, Zeit für Beziehung gestalten (ob nun mit einem heißen Kakao auf dm Sofa oder beim basteln oder Spaziergang im Wald... das kann man machen wie es die Familiensituation zulässt!)und dem Kind zeigen, dass man großes Interesse hat.

Es ist manchmal schwer, sich diese Zeit neben drei Kindern, diversen Ehrenämtern in der Gemeinde, Schulpflichten, Arbeit und allem was dazu gehört fest zu planen.

Zu unserer Schande muss ich gestehen, dass es gerade in der anstrengenden Babyphase mit Kind Nummer 3 ziemlich eingeschlafen ist. Und es ist spürbar, der Unterschied! Es stärkt und ermutigt das gesamte Miteinander, wenn man sich Zeit nimmt zu reden, zu beten, zu lachen und zu genießen. Daher versuche ich wieder öfter zumindest einen Abend in der Woche fest frei zu halten, um dann gemeinsam oder einzeln Miteinander Zeit zu haben.

Auf der Seite Frogwords von Jürgen Fischer und seiner Frau haben wir viel Input gefunden, wie man Themen finden kann und mit Werten erziehen und prägen praktisch aussehen kann.

--> HIER  kann man nachlesen, wie der Kurs ungefähr aublaufen kann und persönliche Tipps.

--> HIER kann man altersgerechte Themen finden, die zur Kommunikation mit den Kindern anregen können. Da wir in jedem Alter Kinder haben, fanden wir die Kategorisierung wirklich wie die Faust aufs Auge passend.

Aufklärung und Wertevermittlung geht nicht in der Pubertät los, wenn vorher nicht moralische Wertgrundlagen und Unterweisung in vielen Fragen des täglichen Lebens und des moralischen Verständnisses stattgefunden haben.

Montag, 10. Oktober 2016

Mutterglück- Buchtipp

Ich empfehle heute ein Buch, was sehr zum schmunzeln, lachen, mitfühlen und vor allem zum lernen und nachahmen da ist!

Ich selbst habe es von einer sehr wertvollen Freundin geliehen bekommen, die mir mit kurzen Erzählungen daraus schon richtig die Neugier geweckt hatte.

Und es war eine riesige Bereicherung.

Fast ein Andachtsbuch, mit viel Humor und Einblicke in den Alltag einer Mutter mit 4 Kindern vom Baby- bis ins Vorschulalter.

Und ich konnte so viele Denkanstöße gewinnen und wünsche es mir selbst als Geschenk, weil wertvolle Bücher nicht nur gelesen sein müssen, sondern in mein Regal gehören!


Eine Erfrischung für alle Mütter, die im Stress der Kindererziehung stecken. Hier haben wir kein Erziehungsbuch, dass zu all den Strapazen des Mutterdaseins noch weitere Lasten auferlegt, sondern das Ruhe und Gelassenheit vermittelt, weil es auf Gott verweist, der alles in der Hand hat und der für uns durch Jesus alles getan hat und auch jetzt für uns sorgt.
Gerade in der Erziehung verfallen wir leicht in eine Abwärtsspirale aus hohen Maßstäben, Schuldgefühlen und Frustration. Doch Gesetzlichkeit und Härte führen am Evangelium der Gnade vorbei. Wie können wir unsere Kinder teilhaben lassen an der Liebe und Macht Gottes und am Erlösungswerk Jesu? Wie können Mütter in all den vielen Alltagssituationen – selbst im Chaos – tröpfchenweise, aber kontinuierlich und konsequent das Evangelium an die Kleinen vermitteln? Wir müssen unseren Blick und den Blick der Kinder von uns selbst weg auf Jesus lenken. Dieses wunderbare Buch hilft Müttern, ganz entspannte und doch fest entschlossene Hirten für die Herzen der Kinder zu sein.
Also: Mach dir eine Tasse Kaffee, setze dich und genieße Gottes Plan für dein Mutterdasein!

Kann man HIER kaufen.

Ich verschenke es gern zu Geburtstagen und anderen Gelegenheiten!

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Aufklärung (3)- Unsere Kinder und große Augen

Ich hatte vor der Geburt unseres ersten Kindes ein wunderschönes Gedicht "gefunden" und ein großes, gerahmtes Bild daraus gestaltet. 
Leider ist es beim letzten Umzug abhanden gekommen.
Aber sinngemäß ging es darum, dass kleine Augen mir folgen an Tag und nacht und kleine Ohren auf jedes Wort achten, welches ich spreche.

Ob bewusst oder unbewusst, ALLES was ich sage, tue und wie ich reagiere hat Einfluss auf das Denken und Wahrnehmen meines Kindes.

Eines meiner liebsten Zitate ist:

Das was Du TUST redet lauter, als das was Du sagst.

Und wie oft versuchen wir Eltern Dinge in das Kind zu "erziehen", die wir im eigenen Leben nicht anwenden. Und Kinder haben feine Antennen dafür.

Ich habe in manch einer Situation gemerkt, dass meine Kinder nicht in allem hören oder 100% gehorsam sind (welche Kinder tun das schon ;-) sind ja alles nur Menschen!), aber das meine Kinder oft mein Verhalten und Reaktionen in ähnlichen Situationen nachahmen.

Bestes Beispiel: Ich verabscheue es zu spät zu kommen. Generell habe ich ein durchdachtes Zeitmanagement, aber ab und zu kommt eine volle Windel kurz vorm abfahren einfach in die Quere. So muss man ein wenig mehr auf das Gaspedal drücken. Wenn dann ein Sonntagsfahrer oder ein gemütlicher Rentner oder sonst wer einen Bereich wo man 70 fahren darf blockiert, weil er oder sie das Gaspedal nicht so recht findet, dann werde ich ungeduldig und sage dann Dinge wie: "Der hat bestimmt in der Fahrschule nicht aufgepasst", "Fahr doch, du lahme Gurke"... und so. Manchmal habe ich dann keinen Zeitdruck und gute Laune, aber die Kinder sehen auf unserem Tacho dann dass der vor uns zuuuu langsam ist und reagieren ähnlich. In dem Moment hört es sich lustig an, aber beschämt mich trotzdem.

Dasselbe Prinzip der Nachahmung kann im Bereich der Beziehungs-, Freundschafts- & Liebesebene stattfinden.

Unsere Kinder nehmen es sehr wohl wahr, ob der Vater verstohlen hinter einer attraktiven Frau hinterherschaut. Ob die Mutter Filme und Bücher konsumiert in denen Phantasien über Romantik, Liebesplänkelei und unrealistische Beziehungsmodelle angeregt werden. Ob wir im Auto Radiowerbung, Sendungen oder Lieder mit moralisch anzüglichen Texten und Inhalten laufen lassen oder wegdrücken. Ob die Mutter mit ihrem Auftreten und Kleidung bemüht ist fremde männliche Aufmerksamkeit zu erhaschen oder der Vater mit anderen Frauen als seiner zu freundschaftlich umgeht und auch fremde Aufmerksamkeit genießt. 

Wir müssen unseren Kindern vorleben und beibringen, dass alle Entscheidungen von Konsequenzen gefolgt werden.
Wir müssen ihnen vorleben und beibringen, dass eine gewisse Ordnung, Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung zu einem Schutz im eigenen Leben und der Familie helfen können.

Wir als Eltern sollten eine Doppelmoral meiden.

Wenn gewisse Filme nichts für 12jährige sind, wieso sollten wir sie konsumieren?

Wenn gewisse Zeitschriften und Magazine vor Kindern versteckt werden müssen, warum tolerieren wir sie in unseren Häusern?

Wenn das Internet die Gefahr des Konsums nicht förderlicher Inhalte (Gewalt, Pornographie, unmoralische Lebensmodelle etc) birgt, wieso schützen wir unsere Kinder (und auch UNS) nicht mit entsprechender Sicherung oder einem "öffentlichen" Platz im Haus, wo heimliches Surfen schwierig wird?

Wenn ein Vater genau weiß, wie visuell geprägt Männer sein können, warum lässt er es zu, dass seine minderjährige Tochter aufreizend und unangemessen in ihrer Naivität zum gedanklichen Spielball von Männern und Jungs wird? 
Und warum haben wir Eltern oft ein Problem so offen mit den Kindern diese Themen zu besprechen?

Wenn uns Müttern beim einkaufen sexualisierende Werbung ins Auge fällt und man es merkt, dass die Kinder es auch wahrgenommen haben, so können wir es ungezwungen ansprechen und die Kinder sensibilisieren. Ich frage dann schon mal meine Tochter: " Guck mal, hast Du gesehen warum diese Frau halbnackt sein muss um für einen Joghurt zu werben? Wozu denn? Warum kann man das nicht ohne einen ausgezogenen Menschen bewerben, dass der Joghurt lecker ist? Ich finde es schade, dass Frauen sich für Geld nackig machen müssen." 
(Nur so als Beispiel).

Nur durch Selbstreflektion und Sensibilisierung in altersgerechtem Rahmen und Aufarbeiten von aktuellen Situationen (wie Werbung, Themen unter Gleichaltrigen und Schule) können wir Eltern schon in jungen Jahren beginnen unseren Kindern Werte und moralische Systeme in ihren Gedanken zu verankern.

Kleine Augen und Ohren sind überall dabei.
Darum sollten wir nicht erst mit 13 Jahren beginnen eine gesund Kommunikation aufzubauen und uns unserer Vorbildfunktion (bewusst und unbewusst!) zu stellen.

Wir können unsere Kinder nicht vor allen Einflüssen schützen, aber abgeklärt und aufklärend einwirken.