Donnerstag, 14. Dezember 2017

Zum nachdenken...

In einem Buch las ich einen guten Satz, der mich echt nachdenklich gemacht hat:

"Der Mensch ist von Gott als ein Wesen geschaffen worden, das anbeten möchte. Ein Anbetungswesen. JEDER Mensch betet etwas an. Selbst der Atheist füllt die Lücke, die er mit der Verneinung von Gott in seinem Leben hat. Der Mensch betet sich selbst an, den Fernseher und/oder andere Medien, seinen Partner/Kinder, seinen Lifestyle, seinen Job/Zertifikate, sein Auto, seine Ernährung, seinen Körper...!"

Das Zitat ist jetzt nicht wortwörtlich, aber habe es nach bestem Wissen und Gewissen rezitiert (weiß nichtmal mehr genau aus welchem Buch!)

Laut Bibel ist es Götzendienst, wenn Dinge, Menschen oder Ziele in unseren Leben so wichtig werden, dass sie Gott vom ersten Platz unseres Lebens verdrängen oder gar ganz ersetzen.

Dies ist in unserer Gesellschaft immer mehr zu beobachten, dass ehemals recht neutrale oder allgemeine Themen zu regelrecht exzessiven Lebensweisen und Lebenseinstellungen werden. Sei es Ernährung oder Erziehung oder das malträtieren unseres Körpers mit Do´s und Don´t um länger jung und schlank und knackig zu bleiben.

Was treibt DICH an in den einzelnen Bereichen Deines Lebens?

Samstag, 9. Dezember 2017

Die Titus-2-Frau (1)

"daß alte Frauen ebenfalls sich benehmen, wie es Heiligen geziemt, daß sie nicht verleumderisch seien, nicht vielem Weingenuß frönen, sondern Lehrerinnen des Guten seien, damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben"

"Alte" Frauen... da fühlt man sich heutzutage erstmal NICHT angesprochen.Doch je nach Blickwinkel, bist Du mal die ältere und mal die jüngere Frau!

Neben meiner kleinen Tochter bin ich die "alte" Frau und neben den lieben Seniorenfrauen in meiner Gemeinde bin ich die "jüngere" Frau. 

Nur um kurz darauf einzugehen, an wen sich die Bibel da so wendet... und für wen die Anweisungen gedacht sind!

Nun zu meinem eigentlichen Anliegen:

Was bedeutet dieses "geziemt" überhaupt?

"geziemen" ist, laut Duden, ein Verb, was kaum noch im Wortgebrauch verwendet wird und die Bedeutungsdefinition ist:

"gemäß sein; jemandem aufgrund seiner Stellung, Eigenschaften o.Ä. gebühren."

 Doch was bedeutet das nun für mich als Frau, Ehefrau, Mutter, Frau in der Gemeinde und als ältere Frau als Vorbild für die Jüngeren?

Mein Inneres und mein Äußeres Verhalten sollte also angemessen sein an der Tatsache, dass ich ein Kind Gottes bin und von ihm durch Jesu Blut gereinigt und geheiligt wurde. 
Die Folge dessen ist, dass ich durch meinen inneneren und äußeren Wandel zeige, dass ich Gott gefallen möchte und aus meiner dreckigen Sünde heraus von Gott reingewaschen und erlöst wurde.

Äußerlich bedeutet das für mich, dass mein höchstes Streben nicht meine Äußerlichkeit ist, im Sinne von Provokanz, Prahlerei, Eitelkeit, Sinnlichkeit (Sexuelle Begierden wecken wollen, Aufmerksamkeit und Neid schüren etc) und dergleichen, sondern dass mein Äußeres bescheiden und keusch ist und nicht zum Götzendienst dient.
Vielmehr sollte mir als Frau bewusst sein, das äußere Schönheit vergänglich ist, mein Körper ein Werkzeug ist um Gott zu dienen und nicht dazu geschaffen wurde, um mit allen Mitteln, Geld und Kraft makellos erhalten zu bleiben und mein wahrer Schmuck gute Werke und der Dienst sind. Das bedeutet nicht, dass ich mich betont nachlässig kleiden und pflegen sollte und fast in Sack und Asche laufen sollte! 
Man kann, wie ein Sprichwort so schön sagt, von beiden Seiten vom Pferd fallen.
Darum prüfe eine jede Frau selbst, welches die Motive, der Ansporn und die Herzenshaltung ist.

Innerlich bedeutet das für mich, dass ich ein geziemtes Benehmen an den Tag lege. Kulturell angemessenes Benehmen und Manieren, liebevoller Umgang mit den Menschen um mich herum, niemanden bloßstellen, ich drängele und bedränge nicht, drohe nicht und verhalte mich nicht aufdringlich oder penetrant. Ich sollte eine Lebensfreude haben und ausstrahlen, die von Gott verliehen ist und sollte nicht gesetzlich und heuchlerisch dabei sein. 

Das bedeutet nicht, dass wir nun krampfhaft an unserem Verhalten rumfeilen sollen und uns zu guten Schauspielern entwickeln sollen, sondern dass wir unser Leben und Herz und Denken ganz in Gottes "Töpferwerkstatt" abgeben sollen, damit ER uns formt und korrigiert und unser Benehmen und Verhalten aus einem aufrichtigen Herzen kommt, dass Gott liebt und verherrlichen möchte!

Die Kleidung, das Äußeres insgesamt, das Konsumverhalten, das Benehmen und Verhalten sollen GOTT gefallen, weil die Titus-2-Frau in ihrem Herz die Motivation hat GOTT zu verherrlichen mit ihrem Leben.

Diese Haltung geziemt sich für eine Frau, die Jesus Christus als ihren persönlichen Retter angenommen hat.
Und sowohl das äußere als auch das innere Verhalten und Benehmen der Frau zeigen auf und lassen Rückschlüsse zu, was in ihrem Herzen los ist.

Lasst uns einerseits zu den älteren Frauen werden/bzw. sein, die diesem Stand gerecht werden und lasst uns andererseits immer jüngere Frauen sein, die sich demütig und wissbegierig belehren und korrigieren lassen und Ratschläge von älteren/reiferen Frauen prüfen und annehmen.
 

 

Montag, 4. Dezember 2017

Was ist wenn...

... Du nicht mehr da bist?

Ein Fall in unserer Region, wo eine junge Mutter einer Beziehungstat zum Opfer fiel, hat mich sehr erschüttert.

Ein kleines Kind, welches den grausamen Tod der Mama durch den Papa verkraften muss und dann darf es nicht zu den Großeltern/Tanten & Onkel oder engen Freunden der Familie, sondern wird (bis zum gerichtlichen Beschluss) in einer Pflegefamilie untergebracht.

Man kann über Sinn und Unsinn dieser vielen Gesetze und Paragraphen diskutieren und schimpfen. Aber aus irgendwelchen Gründen gibt es sie.

Mich hat es zum nachdenken gebracht, wohin wohl unsere Kinder kämen, ob sie zusammen bleiben dürften und wie es ihnen ergehen würde, wenn uns was passieren würde.

Für Kinder muss es furchtbar sein, einerseits Tod/Krankheit/Koma etc. der Eltern verkraften zu müssen und dann andererseits in ein völlig fremdes Umfeld hineingesetzt zu werden- und das dann evtl noch von den Geschwistern getrennt!

Für solche Fälle ist es sinnvoll, dass man sich vorher Gedanken macht und eine Vollmacht formuliert (handschriftlich und mit Datum, Unterschrift und bestimmten Rahmenbedingungen), in der man klar den Willen formuliert, wer das Sorgerecht für die Kinder erhalten soll. Diese Person darf dann nach bestem Wissen und Gewissen über den Verbleib der Kinder entscheiden. 
Gut und vorteilhaft ist es, wenn diese Person darüber auch informiert ist, eine Kopie besitzt und weiß, wo das Original liegt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Elternteile gleichzeitig sterben oder ins Koma fallen etc. ist recht gering. Aber selbst ein Kind von 10000 Kindern, welches rausgerissen wird aus seinem bekannten Umfeld ist zu viel.

Ich habe mir nun dazu Gedanken gemacht und werde mich demnächst mit meinem Mann dransetzen und für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle trotzdem vorsorgen.

Und ansonsten einfach Gott jeden Tag für das Wunder danken, dass ich atme, lebe und gesund bin und meine Kinder versorgen darf.

Welch ein Privileg! 

--> HIER mehr Informationen zu diversenBetreuungsvollmachten

--> HIER ein Vordruck für die Betreuungsvollmacht für die Kinder (bitte Hinweise und Form beachten)
 

Montag, 27. November 2017

Sparsamkeit- Ganz praktisch (5)

Da ich nicht arbeiten gehe und auch nicht feststeht ob und wann ich wieder ein paar Stunden arbeiten werde, stellt uns das Ein-Gehalt-Limit ab und zu vor Herausforderungen.

Gerade die Wintergarderobe würde neu gekauft ein VERMÖGEN kosten. Drei neue Winterjacken, Mützen, Handschuhe, zwei Paar Winterschuhe/Stiefel pro Kind... 

Und da ich aus Erfahrung sagen kann, dass billig nicht immer GÜNSTIG ist (Ich habe mal billige Stiefel für 25 Euro gekauft für die Mittlere und neben kalten Füßen trotz gefütterter Ware, wurden die Füße auch bei jedem bisschen höheren Schnee NASS und die Nähte und Verklebungen hielten auch nicht besser), habe ich mich vermehrt nach Ware umgehört und gesehen, womit andere Eltern gute Erfahrungen gemacht haben.

Da ich aber pro Kind und pro Schuhpaar nicht pro Saison 50 Euro aufwärts ausgeben kann, bin ich von "Billig und NEU" auf "Hochwertig, aber GEBRAUCHT" umgestiegen. 

Echt Leder und Schurwollfütterung halten warm und wenn man gut beobachtet und die Suchfunktionen gut nutzt, bekommt man mit wenig Aufwand z.T. neuwertige Stiefel und Schuhe, die wirklich im Alltag zufrieden machen.

Zudem haben bewährte Produkte einen so guten Ruf, dass man sie nach einer Saison tragen durchaus nochmal verkaufen kann! Somit spare ich durch den Wiederverkauf von gebrauchter, aber hochwertiger Ware sogar noch Geld ein, im Vergleich zum Kauf von billiger, aber qualitativ minderwertiger Ware.

Beispiel:

Kaufe ich minderwertige Schuhe aus schlechtem Material für 25-35 Euro, so muss ich mit den Nachteilen leben (z.B. nasse Füße, schlechter Verarbeitung etc). Zudem haben sie keinen Wiederverkaufswert. 
Kaufe ich für das gleiche GEld aber echte Lederschuhe mit einem guten Ruf für langlebige Qualität und tolle Verarbeitung, so macht es Freude sie zu tragen und man genießt den Alltag mit warmen und trockenen Füßen. 
Nach der Saison verkaufe ich die Schuhe nochmals für ca. 30-50% weniger und habe somit viel GEld gespart und zusätzlich keinen Ärger mit schlechter Ware gehabt.

Somit heißt für mich Sparsamkeit NICHT billig kaufen um jeden Preis, sondern am richtigen Ende sparen.

Und mal ganz ehrlich?! Wieso hat Second Hand so oft den Ruf, dass man sich dafür rechtfertigen müsste?

Für den Luxus der 1:3 Betreuung unserer Kinder müssen wir Sparsam leben.

Warme Füße und kuschelige Outfits müssen kein Vermögen kosten und können trotzdem hochwertig sein.

:-) 

Montag, 20. November 2017

Aufklärung (7)- Das Pubertier- eine außerirdische Spezies?!

Wenn man sich so in unserer Gesellschaft umhört, den tausenden Erziehungsratgebern in den Geschäften Glauben schenkt und den fast panischen Eltern, deren Kind kurz vor Eintritt der gefürchteten Pubertät steht in die Augen sieht, dann müsste man meinen, dass PUBERTÄT eine Seuche ist, die nicht einzudämmen ist und aus dem harmlosen, braven, gehorsamen Kind einen mutierten Godzilla macht.

Aber ich glaube fest daran, dass wir Eltern (gerade in Verbindung mit Gott und seinem --> weisen Ratgeber) nicht unbedingt Angst vor dieser Zeit haben müssen.

NATÜRLICH wird es heftige Stürme und Phasen in diesem Alter geben, denn aus einem Kind wird ein erwachsener Mensch! 
Das ist kein Spaziergang, der an einem Tag gegangen ist.

NATÜRLICH wird es Rebellion geben, dann ein Kind möchte eigene Gedanken und Ideen leben und hat dabei wenig Einsicht und Weitsicht, um in Weisheit und Liebe zu reagieren. 

Und zu guter Letzt: NATÜRLICH wird der Teenager dann und wann die Eltern beschämen und blamieren, denn: Er/Sie ist ein SÜNDER, der die Gnade Gottes braucht.


Aber ich widerspreche vehement, dass ein Kind erst durch die Pubertät zu dem wird, was es dann nur stürmischer und rebellischer zeigt.

 Die Hormone spielen zwar verrückt und müssen sich erst einpendeln. 
Beim einen Kind merkt man mehr Schwankungen und Symptome, beim anderen läuft es regulierter im Körper ab und das Kind kommt besser mit den Veränderungen zurecht.

ABER: Hormone "pflanzen" nichts Neues in das Kind ein, sondern es kommt nur mit aller Macht raus, was seit eh und je im Kind geschlummert hat!

In --> 2. Tim. 2,22  kann man lesen, dass jedes Alter seine eigenen Begierden und Sünden und Stolperfallen hat. Demnach hat nicht nur der Teenager Probleme und Versuchungen!

Daher möchte ich dafür sprechen, dass man die Pubertät nicht als Kampf gegen hormonell gesteuerte Kinder lebt und dieser Lebensphase damit einen schrecklichen Ruf auferlegt(GANZ ZU UNRECHT!), sondern ich möchte dazu ermutigen, dass man diese Lebensphase als Kampf um das Herz des eigenen Teenagers sieht, in der man unzählig viele Chancen erhält, das Kind für das Leben zu rüsten.

Es braucht weder Überlebensstrategien der Gesellschaft, noch mitleidige Blicke und auch keine Erleichterung, wenn Eltern und KInd diese Phase einigermaßen "heile" überlebt haben.

Nein, Nein, Nein!
Diese Jahre sind großartig!
Anstrengend, aber TOLL!

Denn auch ich als Mutter lerne in dieser Entwicklungsphase meines Teenagers eine Menge über MICH und MEIN HERZ.

Während ich um das Herz meines Teenagers kämpfe, geht es um seinen/ihren Glauben, Reinheit, Götzen und Prioritäten.

Und in diesem Kampf geht es auch vor allem um den Kampf von Reinheit, Glauben, Götzen und Prioritäten in meinem Herz!

Denn so positiv ich die Lebensphase sehe, dass aus einem Kind ein erwachsener Mensch hervorkommt, so ist es doch eine Phase, in der ich viele Entscheidungen treffen muss, die offenbaren, WER auf meinem Platz 1 im Leben steht.

Was ist meine Motivation, wenn ich meinem Teenager zornig schimpfe, weil er mich bloßgestellt hat?

Wie würde ich reagieren, wenn nicht MEINE Scham durch das bloßstellen mein Antrieb wäre, sondern Gott als Werkzeug zu SEINER Verherrlichung und Gnade an meinem Kind mein Motor und Motivation wären?

Und so gibt es viele Situationen im Alltag mit Endlosdiskission, Nörgelei und Unzufriedenheit mit dem Teenager, wo ICH mich beschämt fragen muss:

WAS IST MEINE MOTIVATION?

Gottes Ehre oder meine Ehre?

Wenn ich meine Ehre verletzt sehe und nur deshalb an dem Verhalten meines Kindes rumdoktore, dann werde ich schnell Früchte hervorbringen, die MEIN Herz und MEINE Motive aufzeigen:

Selbstgerechtigkeit, Ungeduld, Unversöhnlichkeit, Lieblosigkeit, Kleinglauben, Verlangen nach Bequemlichkeit und Ruhe... usw! 

Genau wie die Hormone beim Teenager nur sein wahres Herz aufzeigen, so zeigt mein Teeanger in MEINEM Leben, was in meinem Herz noch so für Baustellen sind.

Ich möchte NICHT den gesellschaftlichen Weg des Zynismus und Schreckens einschlagen, sondern voller Mut und Freude diese Lebensphase als Chance annehmen, mit Gott als Basis.

Sowohl für meinen Teenager, als auch für mich! 

Mittwoch, 15. November 2017

Die gute alte Zeit...

  ... oftmals ist mit dem Blick zurück ALLES besser gewesen und man schwelgt in Nostalgie und 
Seufzen.

Aber sollten wir nicht vielmehr im HIER und JETZT Dankbar und Glücklich sein, in dem Wissen, dass uns ALLE Dinge zum Wachstum, Lernen und zur Verherrlichung Gottes dienen?

Trotzdem schwelge ich auch gerne in alten Zeiten und liebe die Gerüche und Eindrücke aus den "guten alten Zeiten"!

Diese Fotos sind aus einem Freilichtmuseum, in dem Originalbauwerke aus der Region mühsam abgebaut wurden und dann im Museum in detailgetreuer und denkmalgerechter Bauweise wieder aufgebaut wurden.





















































































Freitag, 10. November 2017

Sparsamkeit- Ganz praktisch (4)

Schöne Bunte Knete zum Selbermachen

Knete ist nicht gleich Knete.

Wer Mama ist, der weiß das!

Wer Spaß dabei haben möchte, der greift tiefer in die Tasche um die teure Markenknete von P...D... zu kaufen. Die ist wirklich toll und superweich und angenehm zum kneten! Und macht auch nicht so seltsame Schmierflecken wie billige NoName Knete auf den Tischen!
 Zudem kann man die Krümel der teuren Knete ganz einfach von Böden und Teppichen entfernen, ohne Reste und Rückstände! 

ABER, wie gesagt, dies wird ein Spartipp!


  

Ich mache meine Knete selbst und die kam sowohl am Kindergeburtstag als auch im Alltag super an!

GRundrezept:

450 gramm Mehl
240 gramm Salz (ohne Zusätze!)
2-3 EL Öl
300 ml heißes Wasser
20 gramm Natron
Lebensmittelfarben

Vermischt alles bis auf die Farben und teilt den Teig dann in so viele Portionen, wie ihr Farben wollt. Falls der Teig zu klebrig oder fest sein sollte, dann Mehl oder heißes Wasser zufügen. Soll sich angenehm formbar und nicht klebrig anfühlen!

Zum Färben benutze ich -> Wilton Lebensmittelfarbe. Die ist nicht billig, aber dermaßen ergiebig, dass sie seit 5 Jahren in meinem Besitz ist und noch NIE ALLE geworden ist! 
Und somit ist sie deutlich günstiger (billig ist nicht immer günstig!) wie schlechtfärbende Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt, wo man Unmengen braucht und trotzdem nur pastellige Töne rauskommen!


  

Diese Lebensmittelfarben sind definitiv nicht als "gesund" einzustufen, aber um Knete zu machen, oder dann und wann eine Themen-Torte zum Geburtstag zu gestalten absolut OK.

So kann man an Regentagen und Geburtstagen, die ins Wasser fallen, Kiloweise Knete unter die Kinder bringen und das ohne ein Vermögen für teure Markenknete auszugeben!

Kam bei unseren Kindern und Besuchern immer wieder gut an! 

Die Knete kann luftdicht verpackt (ich benutze gerne ausgewaschene alte Eisdosen oder Joghurteimerchen) längere Zeit an einem kühlen Ort aufbewahrt werden! 

Freitag, 3. November 2017

Fremdbetreuung unserer Kinder

Das Thema "KITA, Kindergarten und Fremdbetreuung" lässt mich momentan nicht los, weil unser "Nesthäkchen" nun 2 1/2 Jahre alt ist und wir über die Frage des Kiga mit 3 1/2 nachdenken (nächsten Spätsommer).

Zum einen gibt es heutzutage kaum Alternativen, um Kindern (gerade aus kleinen Familien oder Familien mit Kindern mit großem Altersabstand) Kontakte mit anderen Kindern anzubieten.

Zum anderen steigen die Lebenshaltungskosten (Als wir vor 14 1/2 Jahren heirateten kostete eine Packung Nudeln 25ct und Butter 59ct und passierte Tomaten 25ct; wir hatten wenig Geld und so habe ich mir einige Preise sehr gut gemerkt!) und zum anderen wird der gesellschaftliche Druck des Konsums und Luxusgütern immer größer (Dem wir uns nicht blind beugen wollen, aber man kann die Kinder auch nicht wie im Mittelalter großziehen und sie völlig aus der Gesellschaft abschatten, sondern gesunde und angemessene Mittelwege finden)!

Gerade in der unteren Mittelschicht und mit mehreren Kindern muss man jeden Euro umdrehen und sparsam leben, um sich hier und da ein wenig was außer der Reihe leisten zu können.

Wer nicht vom Staat leben möchte und nicht ergänzend Sozialleistungen beziehen möchte, der kommt mit einem Gehalt als Familie nicht mehr weit. 

Zudem muss man auch den Stempel "asozial" aushalten können, wenn man für Klassenfahrten und Bildungs- & Vereinsbeiträge Hilfeleistung vom Staat braucht und für die Anträge in der Schule Formulare ausfüllen lassen muss.

Da ist man manchmal wirklich in Versuchung, die Kinder früh abzugeben und die Zeit zum Geldverdienen zu nutzen.

Das finde ich absolut verständlich und verlockend!

Und trotzdem haben wir bewusst bei jedem Kind entschieden, dass es mindestens drei Jahre ausschließlich durch uns betreut werden soll und dann entwicklungsorientiert entschieden wird, ob es die Reife für den Kindergarten hat.

Die Entwicklung und Bindung zu unseren Kindern gibt uns bisher Recht, dass wir uns da für unsere Familie genau richtig entschieden haben...

... auch wenn hier und da das Kleingeld fehlt für Urlaub, teure Ausflüge und Luxusartikel, können wir voller innerer Ruhe und Frieden sagen, dass wir absolut eine zukunftsorientierte Entscheidung getroffen haben. 

--> HIER findet ihr einen guten Artikel, der aus entwicklungswissenschaftlicher Sicht über frühe Fremdbetreuung  und ihre Folgen in Körper und Seele der Kinder berichtet.

Samstag, 28. Oktober 2017

Halloween- alle Jahre wieder dieselbe Frage...

Süßes oder Saures?!


Dieses Fest keltischen Ursprungs gibt es seit ca. 2200 Jahren. 
Während man es heute „nur“ unter einem Ersatzfest für das Laternenfest sieht, an dem man Süßes erbeuten kann, war es früher ein Fest zum Ende des Sommers und zum Einläuten der kalten, dunklen Jahreszeit.

Die Rituale dieses „Festes“ waren grausam und voller Angst durch okkulte Sagen, Bräuche und Opfergaben (kleine Kinder) um die Götzen und Druiden zu besänftigen. 

Um sich vor Geistwesen zu schützen, haben Menschen sich verkleidet und Masken angezogen. 
Gruselig und grausam ist dieses Fest gewesen. Selbst nachdem die Christianisierung der nordeuropäischen Länder erfolgte, konnten diese Bräuche und Feste nicht ausgemerzt werden und wurden in abgewandelter „christlicherer“ Form als Feiertage „Allerheiligen“ und „Allerseelen“ eingeführt.

Eigentlich sollte man meinen, dass solche grausamen, angsterfüllten und okkulten Feste damit endlich ein Ende haben sollten. Allerdings werden immer mehr heidnisch-religiöse Feste in eine unterhaltsame Kultur verwandelt und schon Kinder werden spielerisch mit Ritualen und Späßen rund um diese okkulten Bräuche in Kontakt gebracht und der wahre Hintergrund verharmlost und verschleiert. 

Aber die unsichtbare Welt ist kein Spielplatz! Es ist eine absolute Täuschung, wenn wir uns das Fest von Spiritisten und Satanisten als ein lustiges Verkleidungsgruselfest mit Süßigkeiten „verkaufen“ lassen.

„Das nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir.“ (5. Mos. 18,10-12)

Wer mehr Informationen und Hintergrundwissen zu diesem Thema sucht, dem kann dieses Aufklärungsheft empfohlen werden:

Lange, T. (2013): Süßes oder Saures? Halloween, Buchhandlung Bühne, Meinerzhagen.