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Es werden Posts vom Januar, 2017 angezeigt.

Besuch im Winter

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Seit ca drei Wochen kommt auf unsere Terasse regelmässig mehrmals täglich ein hübscher, kleiner Gast!



Eine stattliche Amsel, die sich bei gefrorenem Boden über eine milde Gabe und Körner freut!
Sie ist recht forsch und bleibt auf einen halben Meter Abstand stehen, auch wenn ich die Terassentür öffne und ein paar Körner zu ihr werfe.
Es ist immer dieselbe Amsel, wir erkennen sie an einem prägnanten Merkmal.


Unsere Jüngste freut sich immer wieder über diesen hübschen Besucher und wenn sie am frühen Morgen noch nicht aufgetaucht ist, dann wird sie gerufen: " Pieeeeep, komm, Pieeeep. Komm esse. Komm komm!"
Dann geht sie zielstrebig an unsere Schublade mit diversen Körnern und Nüssen, die eigentlich fürs Müsli und Backen und Salate sind, und gibt dem Vögelchen ein bisschen was ab.
Und ich denke mir: wie schön ist es, dass ein kleines Kind schon lernt etwas abzugeben und zu teilen und sich zu freuen, wenn der andere sich auch freut!
Herzerwärmend!
Wird langsam Zeit unserem Besucher einen …

Was bleibt?

Manchmal, wenn in unserer Gemeinde jemand verstorben ist, dann gerät man ins nachdenken.
Oft gibt es einen Nachruf über das Leben dieser Person in unserem Gemeindeblatt, wie sie die Kindheit verbrachte, welche Schicksalschläge sie getroffen hat und wie das Leben der Person sonst verlaufen ist.
Gerade bei den älteren Personen sind aufgrund des Geburtsjahres vor/im/kurz nach dem Krieg viele Biografien, die von Entbehrungen, Leid und traurigen Begebenheiten geprägt sind.
Mich beeindrucken diese Lebensgeschichten, denn es sind Erfahrungen von gläubigen Gemeindemitgliedern, die ihren Glauben nie verlassen haben und sich ein ungeteiltes Herz bewahrt haben. EGAL wie die Umstände waren.
Ich frage mich, was bleiben wird, wenn ich (früher oder später) mal mein irdisches Leben verlassen muss. Ob meine Biografie davon erzählen wird, dass meine Lebensumstände meinen Glauben gefestigt haben, oder ov ich ein Fähnchen im Wind war.
Mir helfen diese Lebensberichte sehr, um erinnert zu werden, dass das irdis…

Das Paradox unserer Zeit...

Einer unserer Gemeindeleiter hat in unserem Gemeindebrief sehr gute Gedanken für seine Andacht genutzt.
Mich haben sie sehr berührt und beschämt, weil wir wirklich ALLES haben, aber auch vieles verlieren, durch unseren Reichtum!
Ich lasse diese Worte mal ohne weiteren Kommentar meinerseits wirken:

Das Paradox unserer Zeit ist:
Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien.
Mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit.
Mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft
Mehr Experten, aber auch mehr Probleme.
Mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.
Wir haben größere Bildschirme, aber kleinere Herzen.
Wir wissen wie man sein Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben.
Wir haben die Luft gereinigt, aber unsere Seelen verschmutzt.
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
Wir planen mehr, aber erreichen weniger.
Es ist die Zeit der schönen Häuser und des zerst…

Creadienstag- Windeltaschen DiY

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Ich liebe es selbstgemachte Dinge zu verschenken!
Und zur Geburt eines neugeborenen Menschlein kann man gerade mit Windeltaschen ein praktisches Geschenk machen.
Aus Erfahrung weiß ich, dass man in der oft riesigen Wickeltasche einhändig (in der einen Hand hält man oft das heulende Kind) schwer alle Sachen auf einmal zu greifen bekommt.
Ich habe meine Windeltasche geliebt, bzw liebe sie immer noch ;-). Allerdings kann mein jüngstes Kind schon laufen und somit ist es nicht mehr GANZ so dringend, dass ich ALLES mit einem Griff schnappen können muss.
Und ich liebe das Farbspiel mit den Stoffen!





































































Ich liebe das experimentieren mit Farben und Mustern. Auch bin ich nicht festgelegt auf einen Stil.
Mal begeistert mich der Shabby-Trend in creme und beige.
Mal liebe ich es Pink und Grün zu kombinieren, um diese Lebensfreude von Kindern Farbe zu verleihen!
Und besonders begeistern mich kindliche Webbänder. Aber die Fotos davon sind noch auf dem Handy, die werde ich mal in einem zweiten Beitrag zeigen!


Ich …

Zucker Zucker Zucker

Alles süß, oder was?
Ernährung interessiert mich ziemlich.
Vor allem, seitdem ich Kinder habe.
Allerdings gehöre ich nicht einer "Gruppierung" an, die ihre Ernährung fast religiös ausübt. Sondern ich interessiere mich einfach für Essen und das gesunde Maß und welche industriellen Zusätze/Zutaten Einflüsse haben.
Zucker ist mittlerweile in fast allen industriellen Lebensmitteln drin.
Das Problem an Zucker ist, dass Produkte sogar als "ohne Zuckerzusatz" deklariert werden dürfen, obwohl es wahre Zuckerbomben sind. Das liegt daran, dass nur industrieller Kristallzucker/Traubenzucker etc deklariert werden muss, wenn er beigefügt wird. Konzentrierter FRuchtzucker muss das NICHT.
Wenn man also z.B. diese kleinen bunten Mini-Joghurts kauft und meint seinen Kindern "ohne Zuckerzusatz" fruchtig-gesunden Joghurt zu geben, dann ist es in Wahrheit eine echte Süßigkeit und kein Lebensmittel zum ernähren/satt werden.
BEISPIEL: In EINEM kleinen! bunten Becher Fruchtjoghurt für…

Nur mal so Nebenbei... Ein paar Gedanken zu "political correctness"...

... political correctness ist für mich eins der (Un-)Worte des Jahres 2016.
Irgendwie nimmt es jeder hin und hinterfragt es nicht.
Aber seit wann braucht man political corectness?
Ist es nicht eher so, dass JEDER Mensch durch Erziehung und Prägung und eine gesunde Gesellschaft Werte, Moral, angemessenes Benehmen und Nächstenliebe kennenlernt und nachahmen lernt?
Oder zumindest SOLLTE?
Ist unsere Gesellschaft und die Bindungen und Beziehungen schon so "erkrankt", dass es eine political correctness braucht?
Schreibe ich das überhaupt richtig?
Müssen wir gegenüber Minderheiten, Unbekannten, Kranken, Behinderten, Ausländern, Muslimen und Andersgläubigen und und und (was es noch an "Anders" gibt)... wirklich ein anderes, gewählteres oder besonders korrektes Verhalten anwenden?
Macht diese political correctness nicht erst "Andere als die Norm" zu Außenseitern und das Miteinander nicht zur anstrengenden, krampfigen Bemühung "KORREKT" die Minorität zu betonen?
I…