Montag, 27. Februar 2017

Wunderschöne Kinderzeit!

Als ich ein Fotobuch gestaltet habe für unser Famiienjahr 2012 (Jaaaa, ich weiß, wir haben 2017!!! Aber Zeit ist halt immer Mangelware und so ein Fotobuch kostet VIEL Zeit!), bin ich auf ein paar Erinnerungen gestoßen, die mich so gerührt haben!

Ich war beschämt, wie oft ich in meinem Alltag gefangen bin und den Blick verliere dafür, wie REICH und BESCHENKT ich bin.

Ich sehe zu schnell Fehler und Probleme, aber NICHT den reichen Schatz der Erinnerungen.

Fehlverhalten der Kinder springt so schnell ins Auge, aber welche wertvollen Herzen diese Menschlein haben... das verliere ich manchmal im Alltag aus den Augen.

Als unser Ältester schreiben lernte, war er kaum noch zu halten.

So wurde es zur Gewohnheit, dass wir uns in der Zeit immer und überall Botschaften schrieben.

Einfach soooo süße und schöne Erinnerungen!

Seht selbst:


 Er hat ein so offenes Herz für das, was anderen gut tut. Ich habe zu der Zeit versucht den Kindern den Psalm 23 zu lehren. Ergriff es auf und wollte es mir vorlesen :-)






 Ist das nicht wunderschön? Diese 50ct waren ein Vermögen für ihn!






 Ich hatte Großputztag! So goldig!






 Dieses Geschenk war in seinem selbstgebastelten Adventskalenderfür uns ;-) er wollte es mit seiner Schwester für uns nachmachen!






 Und diese  Sachen waren ebenso im Adventskalender :-) Man beachte die angebissene Schoki... und wer weiß, dass er Schokolade LIEBT, der weiß, welches Opfer es ist für ihn, dass er beim abbeißen bereit war es abzugeben!






Wie sehr liebe ich diese Erinnerungen.

Aber sie lehren mich auch, dass der Tag ganz unerwartet kommt, wo KEIN Zettelchen mehr kommt.

Es kommt so unerwartet, wenn sie keinen Schmatzer zur Gute Nacht haben wollen.

Niemand warnt Dich vor, wenn der Abend kommt, wo sie keine Geschichte mehr wollen.

Von heute auf Morgen schließen sich Türen und Zeitfenster.

Niemand warnt uns vor.

Ich möchte mehr genießen und wahrnehmen und Zeit haben dafür.

Der Putzlappen bleibt mir bis zum Sarg.

Die Momente mit meinen kleinen Kindern nicht!








Mittwoch, 22. Februar 2017

Familien- Einsam, zerbrechlich, gehetzt

Ich bin recht zufällig auf einen Artikel gestoßen, der sich mit der familiären Situation auseinander setzt.

Es fehlt Zeit, es muss gearbeitet werden, Kinder müssen betreut werden, Streß, Mehrfachbelastung, gesellschaftlicher Druck, Scheidung und Trennung...

... sind das nicht Stichworte, die heute Familien vor eine Hürde stellen?

Für mich gleicht das gesellschaftliche Ideal einem Hamsterrad, aus dem man nicht mehr rauskommt, wenn man ersteinmal richtig Fahrt damit aufgenommen hat.

Ich bin froh und dankbar, dass mein Mann und ich uns absolut einig sind, was unsere Gestaltung des Familienlebens angeht und dass wir uns nicht über das gesellschaftliche Ideal definieren müssen (was nicht immer leicht ist, wie ich mich --> HIER mitgeteilt habe).

Es ist nicht leicht bewusst auf Konsum und einen bestimmten Lifestyle zu verzichten, wenn man ihn überall vorgelebt, angepriesen und angebiedert bekommt. Auch für die Kinder nicht. Überall definieren Kinder sich über Konsum und Marken (in meiner Schule, wo ich bis zum Mutterschutz war, gab es Viertklässler mit dem bekannten Apfel-Telefon..., in den Medien wird Konsum als Status gefeiert und es ist ja für Erwachsene schon schwer sich damit bewusst und konkret auseinander zu setzen.

Aber Arbeiten, Konsum, Lifestyle, Kinderkriegen, Familienleben, Beziehung führen... greift wie ein Zahnrad ineinander.

Sagt man zu diesem JA, muss man meist zu anderen Dingen NEIN sagen.

Dieses Bewusstsein istnötig, um das Dilemma der Familien zu verstehen.

Aber lest selbst den Artikel.

Ich finde es sehr interessant und mich bestärkt er, dass wir für uns eine bewusste und gute und langfristige Entscheidung getroffen haben, indem wir JA zu unserer Familie gesagt haben und somit NEIN zu einigen anderen Dingen (KITA, OGS,Karriere der Mama außerhalb der Familie usw).

Unter folgendem Link findet ihr den Artikel:

Samstag, 18. Februar 2017

Mein schnelles Superbrot

Ich bin nicht die experimentierfreudigste und geduldigste Bäckerin.

Mich begeistern Rezepte, die SCHNELL, einfach und vor allem GELINGSICHER sind.

Brot muss ohne langwierigen Sauerteig ansetzen und nächtelanges Gehen im Kühlschrank funktionieren! 

Zudem muss es eine vernünftige Kruste haben und innen weich und duftend sein.



  



Mit diesem Grundrezept bin ich es angeganen:

300 ml warmes Wasser
2 EL Honig
500 gr 1050er Mehl
1/2 Würfel Hefe
2 gestr. TL Salz
2 EL Apfelessig

 








Zusätzlich tue ich immer rein, was mir gefällt und schmeckt:

1 TL Oregano
Kräuter nach belieben
Leinsamen

Kürbiskerne
Sonnenblumenkörner

und da kann jeder Erfinderisch werden!


 Den Teig ordentlich gehen lassen und dann in eine eingeölte und gemehlte Form mit Deckel legen (Bräter aus Guss habe ich genommen!) und dann großzügig mit Wasser bestreichen.




 


 Die Form mit Deckel in den kalten Backofen stellen auf mittlerer Schiene und dann de Ofen auf 240 Grad einstellen.

Nach 55-65 Minuten ist das Brot fertig und hat eine herrlich knusprige Kruste!

Eigentlich muss man es auf einem Rost erkalten lassen... aber mal ehrlich :

Lauwarm mit Kräuterbutter oder Möhrenbutter ist es doch am leckersten!

Dienstag, 14. Februar 2017

Die Geschichte vom kaputten Löffel

Unsere Kleine Maus (gerade 2 geworden), testet momentan viel aus, ist neugierig und ist viel auf Achse im Haus.

Eines Morgens entleerte ich gerade die Spülmaschine, während sie mit der Besteckschublade beschäftigt war. Sie räumte die Sachen hin und her und wieder ordentlich zurück. 

Und dann begann sie erneut (das hat sie in letzter Zeit gern und oft gemacht) die Plastiklöffelchen auf Biegsamkeit zu testen. Und nebenbei versuchte sie die Farben zu bestimmen (was immer besser klappt und sie vertut sich meist nur bei Gelb und Grün). Und plötzlich "KLACK", der Löffel ist kaputt gebrochen von all der Biegerei!





Das gab großes Geheul und dicke Tränen. Sie war untröstlich und hielt mir den Löffel hin: "Mama, kaputt. Löffel is kaputt. Mama, heile! Ja? " Ich musste lächeln, dass für sie ein kleiner Plastiklöffel der kaputt ging so ein Drama war. Aber da sie untröstlich war, haben wir den Löffel mit Panzertape (;-) ich habe keinen Sekundenkleber da) geklebt. Sie war so glücklich darüber und freute sich.






Sie ist noch klein. In ihrer Vorstellung ist fast jedes Problem für Mama und Papa zu lösen. In ihrer Vorstellung ist ein mit Panzertape umwickelter, zerbrochener Löffel heile und ihre kleine Welt wieder voller Zufriedenheit und Glück!

Ich musste dabei an uns Erwachsene denken.

Wie oft biegen wir an Dingen im Leben hin und her und sind dabei unachtsam, ob wir jemandem damit Schaden oder verletzen. 

Wie oft sind wir wie dieses kleine Mädchen mit dem Löffel!

Wir sind Menschen mit Fehlern und Macken. Und es kann passieren, dass wir andere verletzen. Aber wie wir damit umgehen, das ist die Frage, was daraus wird.

Ich fand die Reaktion meiner Tochter sehr nachahmenswert. Auch wenn der Löffel kaum was wert ist und noch zehn andere Plastiklöffel in der Schublade waren, so wollte sie ihn nicht so kaputt lassen. Sie hat geweint, als hätte sie einen goldenen Löffel zerbrochen.

Mich hat es die Parallele zu uns großen Menschen und unseren Beziehungen ziehen lassen.

Wie oft sind wir unachtsam und haben ein dickes Fell gegenüber den Menschen um uns herum. Beachten nicht, wo wir vielleicht Gutes tun, helfen und "kleben" können. 





Wir werden nicht die Welt retten können. Wir werden nicht allen Menschen helfen können. Aber wir können mit offenen Augen und sensiblen Herzen durch unser Leben gehen und da helfen, wo uns der sinnbildlich kaputte Löffel in den Weg kommt.

Freitag, 10. Februar 2017

Seit zwei Jahren...

... begleitet uns unser jüngster Sproß!

Wenn ich meine Kinder sehe, dann sehe ich Geschenke und bin dankbar!

Von meinen Kindern lerne ich so viel, sehe Parallelen von meiner Eltern-Kind-Beziehung zu meiner Beziehung zu Gott und ich entdecke immer wieder so viel kindliche Lebensart, von der wir Erwachsenen uns eine Scheibe (oder gleich mehrere) abschneiden können.




    


Diese überschäumende Liebe und die Art die Liebe direkt und deutlich zu zeigen, das ist etwas, was auch die großen Geschwister sehr genießen und ihrem kleinen Schwesterlein dafür sogar einiges durchgehen lassen (Lego kaputt machen, Süßigkeitenvorrat finden und plündern ;-),draußen den Fußball mitten im Spiel mopsen...)









Ich bestaune immer wieder diesen starken Willen Dinge alleine zu tun und zu schaffen!

 Wie oft werden Kinder gebremst, weil Flecken und Dreck gefürchtet ist. 
Aber ist es nicht viel wunderbarer und erstaunlicher, wie stark Kinder von ihren Fähigkeiten überzeugt sind und sich von kleineren Rückschlägen nicht beirren lassen?!





  



Auch staune ich immer wieder, welche Fähigkeit zur Nächstenliebe und Fürsorge (trotz des altersmäßig natürlich noch sehr egoistischen Denkens) in vielen kleinen Taten zu entdecken ist. 

Unsere Jüngste achtet akribisch am Tisch darauf, wenn Teller leer sind und fragt dann immer: "noch essen, jaaa?". Und sie liebt es mit der Spielzeugflasche all ihre Puppen, Kuscheltiere und Playmobilfiguren zu füttern.
  
Sobald jemand seinen Kopf in die Hände legt und das Gesicht nicht mehr zu sehen ist, dann kommt sie angelaufen und fragt: "Mama krank?" oder "Papa AUA?" und nimmt fürsorglich in den Arm und verteilt Küsschen.










Ich liebe dieses "ECHT"-sein. Kinder verstellen sich nicht. Wenn sie sauer sind, sind sie es egal wo man gerade ist. 

Wenn sie gute Laune haben, dann versprühen sie das im ganzen Raum und stecken alle Menschen damit an! 

Und ich finde es einfach wunderschön, wie kleine Kinder anderen Menschen ein Lächeln entlocken und in der Stadt oder im Supermarkt fremde Menschen so positiv und ermutigend auf die Freude des Lebens aufmerksam machen (Klar gibt es Ausnahmen, aber ich lasse mich davon nicht beirren)

Unsere Kleine freut sich stets sehr, wenn sie im Laden von anderen Kunden beachtet wird und Lob bekommt, dass sie mir hilft und Dinge in den Wagen packt (schmeißt ;-)).




  


Ich liebe diesen Wissensdurst! 

Dinge sehen, begreifen und hundertmal am liebsten dasselbe Buch schauen, bis man es auswendig kann. 
Dieser Wissensdurst und Neugier ist ein Schatz im Herzen der Kinder und auch wenn es manchmal wirklich nervig ist, wenn man ein und dasselbe Buch zum x-ten Mal ansehen muss, so ist es doch wunderbar, wenn Kinder diese Freude an Büchern und Lernen und Hören haben!





  


Kinder sind so begeisterungsfähig! 

Wenn die kleine Maus nur hört, dass irgendwelche Schränke und Schubladen klappern, dann flitzt sie sofort an, schiebt sich einen Stuhl ran und versucht herauszufinden, ob sie entweder was zum Essen abstauben kann oder möchte helfen und mitmachen. 

So zeitraubend Dinge auch sein können, wenn kleine Händchen mitmachen wollen, so muss ich mich immer wieder daran erinnern, dass es wertvoll investierte Zeit ist! 

Klar dauert putzen, kochen, schnippeln und Geschirr wegräumen viermal so lang, wenn so ein kleiner Zwerg es nachmachen möchte. 

Aber es ist Zeit, die man in die Beziehung und die Fähigkeiten des Kindes investiert! Ich liebe es ihr zu zusehen! Ein wundervolles Mädchen!




  


Und wenn das Kind sich schon mit 16 Monaten gegen den Mittagschlaf wehrt und verweigert und dann um 17:30 Uhr freiwillig aufs Sofa kriecht und sich nicht mehr gegen die Müdigkeit wehren kann, dann will man es nur noch abknutschen! 

Wenn man dieses rosige Pausbackengesicht ansieht, die kleinen speckigen Händchen und die krisseligen, lockigen Babyhaare... 

...dann weiß man, dass Mutterschaft ein Geschenk ist und die Entscheidung die Karriere als Mutter zu verfolgen absolut die Richtige ist!

Happy Birthday! 

Dienstag, 7. Februar 2017

Creadienstag- DiY Namenskissen

Ich möchte Euch heute einige meiner Namenskissen zeigen!
Einerseits macht es unglaublich Spaß, weil man an den Namen in Kombination mit den Farb- und Stoffwünschen sich ein Bild von den Menschen macht, und dann beim überreichen dann guckt, ob es dann wirklich passt, wie man sich die Leute vorgestellt hat.
Meine Kinder haben auch alle Namenskissen. Aber entstanden ist die Idee erst durch ein Geschenk für unsere jüngste Tochter von einer lieben Freundin.
Daraufhin entstanden meine ersten Kissen für meine Kinder und Bekannte und Verwandte.
Die möchte ich Euch zeigen:



























































































  
Mit den Bildern meiner genähten Namenskissen nehme ich am creadienstag teil.