Donnerstag, 31. August 2017

Umgang mit Schuld- Praktische Tipps

Aus dem Buch "Krieg der Worte" habe ich für mich die Auflistung übernommen, wie ich mit Schuld meinerseits ganz praktisch umgehen sollte.

Mich hat das sehr ermutigt, dass ich eben nicht bleiben muss wie ich bin, sondern das Veränderung möglich ist und ich Ziele erreichen kann.

1. Nicht den Selbstvorwürfen hingeben.
Diesen Schritt finde ich mehr als Wichtig, weil wir Menschen dazu neigen, dass wir mit Selbstvorwürfen und danach mit Selbstmitleid in unserer Schuld steckenbleiben. Oder noch schlimmer: wir betteln um Mitleid und Rechtfertigung bei anderen Menschen, um eine Absolution zu erhalten, dass "alles nicht so schlimm" sei.
In jedem Versagen und auch in jedem Leid was mir widerfährt darf ich wissen, dass Gott Wunderrat und Lehrer ist, dem keine Fehler passieren und der genau weiß, WANN er mir WAS und WIEVIEL zumuten kann. 
Gott vergibt, stellt her, baut auf und versöhnt (Joel 2,25).
Darauf darf ich vertrauen und mich in Geduld üben, statt mich um mich selbst zu drehen. 

2. Ergreife die Hoffnung des Evangeliums
Das ganze Evangelium verkündet mir Gottes GNADE.Gott ist jederzeit und überall in meiner Schwachheit mächtig und befähigt mich ALLES durch ihn und seine Gnade zu meistern, was er mir auferlegt (2. Tim. 1,7/ Röm. 6,14/ Eph. 3,20).

3. Prüfe die Frucht in Deinem Leben
Das, was ich in meinem Leben entdecke, das ist das, was in meinem Herzen, Gedanken und Gefühlen schon längst vor den Taten vorhanden war. Es ist eine Lüge, dass Deine Frucht im Leben Schuld und Wurzel bei anderen Leuten ist.
"Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten." (Gal. 6,7+8)

4. Bring die Wurzel ans Licht
Wenn ich mich der Wahrheit stelle, dann werde ich herausfinden, wo das ursprüngliche Problem liegt. In meinem Herzen können Wurzeln solange ihr Unwesen treiben, solange ich sie nicht ausreiße und vernichte (Luk. 6,45; 1. Joh. 1,9)! Das erinnert mich sehr an das "Klee-Problem" in meinem Garten. Der Klee wächst und wuchert und droht den ganzen Rasen zu ersticken. Ich kann mähen wie ich will, nach zwei Tagen ist der Klee wieder da! Erst mein versprühen mit Vernichtermittel hat den KLee langfristig entfernt und ich könnte massenweise Wurzeln mit einer Harke entfernen.

  5. Suche Vergebung
Klingt schwer, ist aber eigentlich nur der Kampf gegen den eigenen Stolz und sich Gottes gutem Rat zu unterordnen. 
(Spr. 28,13; Luk. 6,46; Gal. 5,16-26)

6. Gewähre großzügig Vergebung
Wenn jemand an mir schuldig wird, dann ist es an mir zu vergeben und jedes Recht an Rache und Vergeltung an Gott abzugeben. Und dabei gibt es keine Ausnahmen oder Sonderregelungen. 
Vergebungslosigkeit ist ein Kampf gegen Gott und gegen Unterordnung. 

7. Ablegen, Ändern und Anziehen
"Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch [seine] Herrlichkeit und Tugend, durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht, so setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe. Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen."(2. Petr.1, 3-9)

8. Nutze Gelegenheiten die sich anbieten
(Spr. 28,1) Sei mutig und kühn, wenn es darum geht GElegenheiten zu ergreifen, um den "neu angezogenen Menschen" anzuwenden. Um von einer neuen Verhaltensweise zu einer Gewohnheit zu kommen, braucht es in der Regel ca. 40 Tage. 

9. Sei Achtsam
"Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" heißt doch ein Sprichwort. Das stimmt wohl auch im Hinblick auf Stolpersteine und Gefahren bezüglich der Dinge, die wir nicht mehr tun wollen. Wachsamkeit hat noch niemandem geschadet, Impulsivität schon!

10. Bekenne Deine Schwäche
Das Bewusstsein von Schwäche ist kein Zeichen der Unreife! Furcht vor der eigenen Schwäche oder Entmutigung zeigt, dass wir das Evangelium nicht verstanden haben! 
Aus GNADE sind wir TROTZ Schwachheit und Schuld frei zu ihm zu laufen, sttt weg von ihm.

11. Gib dem Teufel keine Chance
 Bleib dran und bleib Wachsam. Präge Dein Gewissen mit der Wahrheit und Ehrlichkeit. Das womit Du Dich füllst, wird Dich, Dein Denken und Handeln und DEin Gewissen beeinflussen.


 

 
 Dieses Buch ist voll mit guten Ratschlägen und lehrreichen Anweisungen. Darin geht es in erster Linie um unsere Worte und Kommunikation, aber die Prinzipien lassen sich auf alle Bereiche des Lebens anwenden.

Eine ganz klare Leseempfehlung! 

Freitag, 25. August 2017

Die Macht meiner Zunge

Ich bin wohl in keinem Bereich ein größerer Versager als im Bereich meiner Worte, meiner Wortwahl, meiner Stimmlage und meiner Mimik währenddessen.

Wie oft hört man "Lass es raus"... "Runterschlucken ist nicht gut für Dich"... oder "Das ist ja nicht Deine Schuld, wenn ER/SIE Dich provoziert".

Und wie oft möchte ich insgeheim diese Ausreden gelten lassen, einfach um meiner Ungeduld, Wut, Gereiztheit und Überlegenheit Ausdruck zu verleihen!

Im ersten Moment fühlt man sich auch erleichtert, wenn man das Kind "Du Tollpatsch, ich habe es Dir doch gesagt" zuschmettert, wenn man dem Ehepartner mit "Wie konntest Du nur UNSEREN Hochzeits-/Kennenlern-/Verlobungs- etc. Tag vergessen" schnippisch und beleidigt ignorierend manipulieren, wenn wir tagtäglich maulend und meckern unserer Familie hinterherräumen, um ihnen jaaaa zu signalisieren, WER hier am Ärmsten dran ist. 

Aber es ist nicht mehr erleichternd, wenn wir von uns wegsehen und unseren Blick auf den Nächsten richten, den unsere Worte treffen. 

Ich sehe es an Tagen mit mehrfach verkippten Becherinhalten, an frischgeputzten Fensterscheiben mit deutlich frischen Spuren von Matschepampe, an Tagen wo kurzgesagt einiges drunter und drüber läuft und vor allem nicht nach meiner Nase läuft!

Dann ist Reden ein wahrer Kampf der Worte!

Und ich merke:
Der Kampf um Worte (und Tonfall) ist ein Kampf um Autorität in meinem Leben. 
Wem gehört mein Leben und wer ist Souverän in meinem Leben?

In den Sprichwörten Salomos habe ich mal alles durchgelesen und mir nur die Verse angemarkert, in denen über die Zunge, Reden und den Mund geschrieben wird. Das ist sehr lehrreich!

"Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, der ist klug." (Spr. 10,19)

"Das Herz des Gerechten überlegt, was es antworten soll, aber der Mund des Gottlosen sprudelt Bosheiten hervor." (Spr. 15,28)

"Einen Streit anfangen ist, als ob man Wasser entfesselt; darum lass ab vom Zank, ehe er heftig wird!" (Spr. 17,14) 

Und nun noch zwei Weisheiten, die direkt die Frauen meint:

"Es ist besser, in einem Winkel auf dem Dach zu wohnen, als gemeinsam mit einer zänkischen Frau in einem Haus. (...) Eine rinnende Dachtraufe an einem Regentag und eine zänkische Frau, die gleichen sich; wer sie aufhalten will, der hält Wind auf, und mit seiner Rechten greift er nach Öl." (Spr. 21,9; 27, 15+16)

"Ihren Mund öffnet sie mit Weisheit, und freundliche Unterweisung ist auf ihrer Zunge." (Spr. 31,26)

Es ermahnt und ermutigt mich zugleich, dass ich meine Zunge beherrschen lerne und vor allem mein Herz prüfe, denn aus dem Herzen kommt das, was ich rede und wie ich es rede.

 

Freitag, 18. August 2017

Gehorsam, Autoritäten und andere Fragen...

Ich habe einen sehr interessanten Blogartikel bekommen von einer ganz lieben Frau, der um Gehorsam der Kinder handelt.

Es erinnerte mich an meine Irrungen und Wirrungen, als ich sehr viel von der modernen Pädagogik lernte und all die Ausführungen auch sehr logisch und förderlich empfand. Gut verpackt und vermarktet.

Es erinnerte mich daran, dass ich Schulfreunde beneidete, deren Eltern wie beste Freunde waren und die Hobbys und shoppen miteinander teilten und keine große Autorität ausstrahlten. 

Es erinnerte mich an meine kindliche Sehnsucht nach Freiheit und alleine entscheiden dürfen.

Heute, mit Mitte 30 und 3 Kindern in allesamt nicht ganz leichten Lebensphasen (mitten in der Pubertät der Größte, an der Schwelle zur Pubertät das Mittlere und intensive Trotzphase beim Kleinsten Kind) und Berufserfahrung im Gesundheitswesen und im Bildungswesen mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen, hat sich mein Blickwinkel verändert.

Einerseits kann ich zurückblicken auf meine subjektive Wahrnehmung und Erfahrung als Kind einer Großfamilie mit autoritären Strukturen, meine subjektiven Wahrnehmungen von vielen Schulfreunden aus recht freundschaftlichen und laissez-faire-Familien...

... andererseits kann ich nun aus meiner objektiven Sicht auf meine Kinder und ihren Entwicklungsstufen und den Erfahrungen mit diversen Erziehungsmodellen von Familien vom letzten Arbeitsplatz und den Auswirkungen und Zusammenhängen von Familienstruktur und Verhalten der Kinder schöpfen.

Und mit jedem weiteren eigenen Kind merke ich,welche Konsequenzen es hätte, wenn ich meinen Kindern "Narrenfreiheit" gewähre, weil ich sie "individuell" und "selbstbestimmt" großziehen möchte.

In der Pädagogik gibt es zwei grundlegende Menschenbilder. Entweder:

1. Der Mensch ist von Geburt an GUT und trägt das RICHTIGE und GUTE und VOLLKOMMENE in sich und das Umfeld muss dies fördern und zutage bringen (z.B. nach Kohlberg & Rousseau)(Anmerkung: Wie können WIR, wenn ALLE Menschen von Geburt an GUT sind, dann etwas anderes als GUTES oder RICHTIGES an unseren Kindern hervorbringen?!) oder:

2. Der Mensch ist von Geburt an Böse und Unfähig und muss durch das Umfeld erst sozialisiert und menschenverträglich geprägt werden (z.B. nach Kant & Hobbes) (Anmerkung: Wenn ALLE von Geburt an Böse sind, WER konnte dann etwas GUTES hineinerziehen oder hervorbringen, wie Sozialverhalten, Teilen, Nächstenliebe usw?!).

Aus menschlicher Sicht ist BEIDES für uns Eltern und Menschen tragisch:

1. Wenn unsere Kinder von Geburt an GUT und Vollkommen sind, dann sind WIR ELTERN, wenn sie denn lügen, beißen, schreien, wegnehmen, missgünstig sind, egoistisch handeln usw., in der SCHULD. Denn WIR haben nicht das Gute gefördert und hervorgebracht...

2. Wenn unsere Kinder von Geburt an BÖSE und UNSOZIAL sind, dann waren und sind wir es AUCH! Und wie sollen wir "nur" sozialisierte Wesen, die wir das "GUTE" und "RICHTIGE" nur durch Sozialisation und Sanktionen gelernte Verhalten nachahmen und vollbringen, etwas Verändern können? In unserem Herzen bleiben wir trotz erlerntem Verhalten Böse und Unsozial. Wir verhalten uns durch Sozialisation und Sanktionen besser. Kurzum: Unser Verhalten ist durch starke Sanktionen und durch die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Anerkennung manipuliert DAS zu tun, was uns gibt, was wir brauchen.

Was für Möglichkeiten.

Für mich ist BEIDES unbefriedigend und keine Antwort. 

Es muss doch einen Ausweg aus diesem Dilemma geben...

Und den Ausweg GIBT ES!

Weil BEIDE Varianten ihre Sinnlosigkeit innehaben, liegt meine einzige Antwort in Gott!

ER sagt deutlich, dass JEDER Mensch ein Sünder ist.

Das wir versagen und das Falsche tun, das ist NORMAL.

Und genauso NORMAL ist es, dass meine Kinder hauen, lügen, schreien und missgünstig sind, OHNE dass ich es ihnen beibringen müsste!

Aber wie soll ich es ihnen übelnehmen, da ich selbst nicht BESSER bin?

Die Antwort ist "GNADE".

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn, JESUS CHRISTUS, gab, damit ALLE, die an ihn glauben, NICHT verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Und in jedem Versagen von meiner Seite... und in jeder Schuld auf der Seite meiner Kinder gibt es GNADE und VERGEBUNG und NEUANFANG.

Ohne Manipulation, sondern aus Freiheit.

Das gibt mir persönlich SEHR viel Wegweisung, wie ich damit umgehe, was Erziehungsfragen angeht.

Es ist das Jahrhundert, wo man fast alles tun und lassen kann, wie man lustig ist...

Ob nun Laissez-Faire, Anti-Autoritär, Freundschaftlich, Regellos oder sonstwie...

... und nie war die Verwirrung und Irrung und Unsicherheit unter Eltern Größer!

Darum gibt es mir Sicherheit in Fragen Rund um Gehorsam, Autorität und Erziehungsgrundlagen, wenn ich eine Basis uns Grundlinie in meinem Leben habe.

Es gibt mir Freude und Ruhe in allen Lebensphasen meiner Kinder, dass ich weiß, welches Menschenbild meine Überzeugung ist und welche Lösung ich in meinem Glauben an Jesus Christus habe.

Ob Trotzphase im Kleinkindalter, Vorpubertät mit Dünnhäutigkeit und Streitlust oder mitten in der Pubertät mit Hochs und Tiefs wie in einer Achterbahn...
 Ich kann das ALLES mit Ruhe und Frieden und Freude und Liebe annehmen!

Es gibt weder ein Horroralter, noch eine Lebensphase die NICHT schön und absolut kostbar ist!

Denn ich weiß, was meine Basis ist und das macht das Leben schön- mit allen Aufs und Abs!




haben mich sehr nachdenklich gemacht, ermutigt und ermahnt zugleich und einfach gefestigt in meinen Überzeugungen.

 

Samstag, 12. August 2017

Sparsamkeit- Ganz Praktisch- (1)

Sind wir mal ganz ehrlich...

... in allen Familien mit mehreren Kindern und mit (phasenweise oder dauerhaft) nur einem Alleinverdiener ist Geld ein Thema. Zumindest wenn der Ehepartner kein Großverdiener ist :-).

Und somit muss man manchmal abwägen, was einem wichtig ist, wie das Geld eingeteilt wird und wie groß das Budget für welchen Bereich ist.

Da kommen Spartipps sehr gut und wenn sie dann noch besser sind wie das bisherige Mittel oder Gewohnheit, dann freut man sich doppelt!




 
  


Ich stelle neuerdings mein Deo selbst her.

Da Antitranspiranten immer Aluminiumverbindungen enthalten und Aluminium in der Kritik steht Erkrankungen auszulösen oder zu begünstigen (Hier ein Beispiel), habe ich schon länger überlegt, was für Alternativen es gibt. 
Da Deos ohne Aluminium meist nur mit Duftststoffen evtl. Geruch überdecken und nicht verhindern, ist das für mich (und sicher für meine Mitmenschen um mich herum ;-)) keine gute Alternative. Zudem finde ich süße und fruchtige und aufdringliche Düfte ganz furchtbar und unangenehm.

Da bin ich über Pinterest auf Rezepte gestoßen, um aluminiumfreies Deo herzustellen.

Ich war SEHR sehr skeptisch, was das verhindern von Schweißgeruch anging, zumindest über einen ganzen Tag hinweg!

Aber habe es nun mehrere Tage getestet und bin völlig begeistert und empfehle es wirklich weiter!

Hier das Rezept:

50 gramm Kokosöl
12 gramm Speisestärke
12 gramm Natron
nach Wunsch kann man auch einige Tropfen ätherisches Öl hinzufügen, finde ich aber unnötig, da der zarte Kokosduft angenehm und unaufdringlich ist!

Wer sehr sehr stark schwitzt, der kann auch mehr Natron verwenden, es ist nicht schlimm.

Im Wasserbad das Kokosöl schmelzen und alles einrühren und wieder härten lassen.
Es hat eine angenehme cremige Konsistenz und pflegt die Haut, statt sie auszutrocknen!

Und auf lange Sicht DEUTLICH billiger, wie ein vernünftiger Antitranspirant... und DEUTLICH gesünder und pflegender zusätzlich!

Mein erster Spartipp und Gewinntipp fürs Portemonaie und Gesundheit!
 

Montag, 7. August 2017

Schönheit genießen...

Ich gehe gerne in den Wald, wenn es sich zeitlich machen lässt.

Dort ist der Alltag mit seinem Streß und Aufgaben und to Do´s mal für eine Weile still und diese erdige, feuchte Luft in der Nase ist einfach toll!





Dort werden unruhige, nörgelige oder genervte Kinder ruhig und ausgelassen. Ein paar Steine ins Wasser werfen, Stöcke und Pilze suchen und die Kinder sind meist wie ausgewechselt!





Dort spürt man eine gewisse Ehrfurcht, wenn diese gigantischen Bäume unter dem Wind ächzen und rauschen und wenn man hockblickt in die wiegenden Kronen, dann wird einem fast schwindelig!





Geht öfter mit den Kindern in die Natur! Lasst sie sie Stille und Schöpfung genießen!
Zeigt den Kindern, dass Gott in seiner kreativen Schöpfung erkennbar ist!
Lehrt die Kinder, dass nichts von selbst entstanden ist und eure Seele dies in der Natur erkennen kann, wenn ihr die Stille sucht!



  


Psalm 104: Ein Loblied auf den Schöpfer

Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, wie groß bist du! Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet. 
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid, du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.
Du verankerst die Balken deiner Wohnung im Wasser. Du nimmst dir die Wolken zum Wagen, du fährst einher auf den Flügeln des Sturmes.
Du machst dir die Winde zu Boten und lodernde Feuer zu deinen Dienern.
Du hast die Erde auf Pfeiler gegründet; in alle Ewigkeit wird sie nicht wanken.
Einst hat die Urflut sie bedeckt wie ein Kleid, die Wasser standen über den Bergen.
Sie wichen vor deinem Drohen zurück, sie flohen vor der Stimme deines Donners.
Da erhoben sich Berge und senkten sich Täler an den Ort, den du für sie bestimmt hast.
Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt, die dürfen sie nicht überschreiten; nie wieder sollen sie die Erde bedecken.
Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern, sie eilen zwischen den Bergen dahin.
Allen Tieren des Feldes spenden sie Trank, die Wildesel stillen ihren Durst daraus.
An den Ufern wohnen die Vögel des Himmels, aus den Zweigen erklingt ihr Gesang.
Du tränkst die Berge aus deinen Kammern, aus deinen Wolken wird die Erde satt.
Du lässt Gras wachsen für das Vieh, auch Pflanzen für den Menschen, die er anbaut, damit er Brot gewinnt von der Erde
und Wein, der das Herz des Menschen erfreut, damit sein Gesicht von Öl erglänzt und Brot das Menschenherz stärkt.
Die Bäume des Herrn trinken sich satt, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat.
In ihnen bauen die Vögel ihr Nest, auf den Zypressen nistet der Storch.
Die hohen Berge gehören dem Steinbock, dem Klippdachs bieten die Felsen Zuflucht.
Du hast den Mond gemacht als Maß für die Zeiten, die Sonne weiß, wann sie untergeht.
Du sendest Finsternis und es wird Nacht, dann regen sich alle Tiere des Waldes.
Die jungen Löwen brüllen nach Beute, sie verlangen von Gott ihre Nahrung.
Strahlt die Sonne dann auf, so schleichen sie heim und lagern sich in ihren Verstecken.
Nun geht der Mensch hinaus an sein Tagwerk, an seine Arbeit bis zum Abend.
Herr, wie zahlreich sind deine Werke! Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit, darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.2
Dort ziehen die Schiffe dahin, auch der Leviátan, den du geformt hast, um mit ihm zu spielen.
Sie alle warten auf dich, dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.
Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein; öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.
Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört; nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen und du erneuerst das Antlitz der Erde.
Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn; der Herr freue sich seiner Werke.
Er blickt auf die Erde und sie erbebt; er rührt die Berge an und sie rauchen.
Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe, will meinem Gott spielen, solange ich da bin.
Möge ihm mein Dichten gefallen. Ich will mich freuen am Herrn.
Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden und es sollen keine Frevler mehr da sein. Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja! 

Mittwoch, 2. August 2017

Gottes Schöpfung- nicht "Mutter Erde"

Gottes Schöpfung ist so wunderbar, dass man garnicht anders kann, als einen Schöpfer hinter dieser verschwenderischen Schönheit und detailierten Ideen zu vermuten...
























  


Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.
 (Römer 1, 18-21)